Georges Simenon
Geboren am 13. Februar 1903 in Lüttich (Belgien). Schriftsteller. Frauenliebhaber. Schnellschreiber. Gestorben am 4. September 1989. Entgegen anders lautenden Gerüchten ist »Maigret und der Clochard« nicht sein Hauptwerk, ob schon er der Schöpfer des Kommissar Maigrets ist. Viele Bücher heißt in seinem Fall über zweihundert. Wenn man nicht sein Frühwerk dazuzählt. Manche meinen er schreibt langweilig; andere sagen atmosphärisch dicht. Vermutlich sind die, die ihn kennen und preisen im Gegensatz zu denen, die ihn nicht schätzen und als Massenproduzent abtun, in der Mehrheit. Simenon wird gern im Fremdsprachenunterricht als Unterrichtsstoff herangezogen, da er eine einfache Sprache pflegte. Er hat in einem Gespräch mit Fellini, seinem Freund, einmal gesagt, er hätte 10000 Frauen besessen – diese Aussage wurde wissenschaftlich noch nicht untermauert, ist also in einem Aufsatz mit Vorsicht zu verwenden. Drei Frauen gab es in seinem Leben – mit zweien war er verheiratet. Josephine Baker ist hier noch nicht mitgezählt. Kinder hatte er auch – kinderlieb soll er auch gewesen sein. Simenon ist einer der meistgelesenen Autoren auf der Welt.
