Anubis
Autor: Wolfgang Holbein
CD - Lübbe
6 CDs
Erscheinungsdatum: März 2005
ISBN: 3785714270
Inhalt:
Mogens vanAndt ist Professor für Archäologie an einer kleinen Universität an der Ostküste der USA. Ihm stand einmal eine glänzende Karriere bevor. Doch es gibt einen dunklen Fleck in seiner Vergangenheit, der ihm anhaftet. Da erhält er eine neue Chance - ausgerechnet von dem Mann, den er hasst wie sonst keinen. Es geht um die größte archäologische Entdeckung auf amerikanischem Boden, einen unterirdischen Tempel in Kalifornien.
Meinungen:
Oz
Das Hörbuch, gelesen von David Nathan, erzeugt eine angenehme Stimmung, in der man sich leicht mit dem Antihelden identifizieren kann. Von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
Selar
Mir hat Anubis recht gut gefallen! David Nathan ließt es sehr gut, aber es ist leider etwas zu lang. Einiges wiederholt sich zu oft und dadurch wird es Streckenweise etwas langatmig!
3 Cd`s hätten durchaus gereicht.
Trelane
Mogens VanAndt, unglücklicher Professor in einem unbedeutenden Kaff, erhält nach Jahren Besuch eines verhassten Studienkollegen namens Jonathan Graves. Beide teilen ein dunkles Geheimnis, welches für Mogens den Anlass seiner abgebrochenen Karriere verursachte. Mogens mag Graves überhaupt nicht, kann aber nicht sein Angebot ausschlagen, gemeinsam mit ihm eine Ausgrabungsstätte zu erkunden, die unmittelbar über dem Andreasgraben entdeckt wurde. Im weiteren Verlauf des Buches hadert Mogens immer und immer wieder mit sich selbst. Dauernd will er seinen Job hinwerfen und Graves den Dienst quittieren. Doch jedes mal zieht es ihn zurück an den dunklen Ort der Ausgrabungsstätte, obwohl es eine immer größere und schreckliche Last für ihn wird, dort hinunter zusteigen Konsequenz ist wirklich nicht die Stärke des unglücklichen Professors und diese Geschichte plagt den Leser seitenlang mit dem dauerndem hin und her seiner stets wiederkehrenden Entscheidungskonflikte. Mehr noch: es wird zur regelrechten Qual weiterzuleben. Aber weiter im Text. Nachdem einige Zombies (Anubis und andre "Geklonte" Ägyptische Götter Mischwesen) die weitere Erforschung der Unterwelt nicht aufhalten können erfährt man auch im weiteren nichts darüber, worum es hier eigentlich geht. Kurzum: es gibt 1.) keine Auflösung, alles bleibt 2.) ein Geheimnis und 3.) selbst Graves, der eigentlich eine Menge erzählen könnte sagt... nichts! Es ist einfach unglaublich. Hohlbein unterliegt dem gleichen Problehm wie Steven King vor gut 20 Jahren, schreibe ich nun einen guten Horror Roman, oder einen guten Science Fiction? Heraus kam bei Tommynockers eines seiner schlechtesten Bücher. Bei Hohlbeins Anubis ist es ähnlich. Ich habe mich für das Hörbuch entschieden. David Nathan, bekannter Synchronsprecher liest die Geschichte hervorragend und an ihm liegt die doch etwas aufkommende Langeweile, durch ewige Wiederholungen, nicht. Hohlbei hat aus den Zutaten von Stargate, Die Mumie, Der Werwolf, Erich van Dänikens : Sphinx, Dem Siriusrätsel, Geisterjäger John Sinclair und Akte X :Ruinen, einen Brei angerührt, der im weiteren verlauf immer unverdaulicher wird. Außerirdische haben buchstäblich die Alt - Ägyptische Kultur beeinflusst. Immer noch genügend Stoff für spannende Abenteuer. Aber wieso sich grade in den USA nun ein Unterirdischer- Altägyptischer Tempel zu finden ist, bleibt das Geheimnis des Autors.. Anubis „Krieger“ eher Werwolfartige Kreaturen gehen auf Friedhöfen auf Leichenklau, um diese als Nahrung zu verzehren. Diese Kreaturen sind jedoch „Arbeitsgeschöpfe“ Außerirdische die durch ein Sternentor vom Sirius schon vor tausenden von Jahren aus auf die Erde gekommen sind –Natürlich sind diese Aliens Bösartig – eine Kommunikation kommt nicht zu Stande. Darauf lässt sich der Autor nicht ein. Was anfänglich durchaus Spannend beginnt, entpuppt sich nach gut einem drittel der Story dann nur noch als „Menschen auf der Flucht“ Geschichte, die Wortreich wenig beschreibt! Schade, zuviel gewollt, zu wenig geleistet. Chancen vertan, sich wirklich mit den Aliens oder deren Technik zu befassen….. Ansonsten eine Reihung von dummen Klischees, die zum üblichen – alles muß in die Luft fliegen – Showdown gipfelt. Nicht grade eines der guten Bücher Hohlbeins.

