Das Faustpfand der Klingonen
Autor: Majliess Larson
Buchnummer: 06/4741
ISBN 3-453-04464-9
364 Seiten
Inhaltsangabe:
Die Agrikultur-Spezialistin Jean Czerny arbeitet auf Shermans Planet an der Entwicklung neuer Getreidesorten. Bei einem Erdbeben wird das Labor zerstört, Jean verschüttet. Aber nicht die erwartete EnterpriseCrew befreit sie aus den Trümmern, sondern der klingonische Kommandant Kang. Und Jean leidet an einer Amnesie, scheint ihren ursprünglichen Geheimauftrag vergessen zu haben.
Auf den Feldern der klingonischen Welten wütet ein verheerendes Virus und vernichtet die Getreideernte. Die Bevölkerung leidet an Unterernährung, Aufstände drohen, und die >Falken< im Imperium versuchen, die kritische Situation für ihre Ziele zu nutzen: Ein Krieg mit der Föderation soll von den inneren Problemen ablenken.
Commander Kang zwingt Jean, ihre Arbeit in klingonischen Laboratorien fortzusetzen, um das Versorgungsproblem zu lösen. Er findet auch persönlichen Gefallen an der Terranerin, macht sie zu seiner Frau. In Jean keimt Zuneigung für den Kommandanten und seine politischen Pläne. Sie will ihn unterstützen, eine Verständigung zwischen Klingonen und der Föderation herbeizuführen. Doch dann wird sie zum zweitenmal entführt ...
Bewertung
Meinungen:
Quark:
Mit Ach und Krach noch Durchschnitt. Der Autorin fehlte meiner
Meinung nach ein bisschen das Timing. Erst schleppt sich die Ge-
schichte so vor sich hin, und am Ende geht auf einmal alles ganz
schnell. Außerdem finde ich, dass sie es mit "Make Love, not War"
etwas übertreibt, denn hier gibt es sowohl eine Paar aus Föder-
ationsbürger und Romulanerin (Chekov und Reena), als auch ein Paar
aus Föderationsbürgerin und Klingone (Jean Czerny und Aernath),
wobei mir besonders der tiefere Sinn des Zwischenspiels mit der
Romulanerin verborgen bleibt. Die Idee auch mal etwas mehr aus
der Sicht der Klingonen zu schreiben ist ja an sich nicht schlecht,
hätte meiner Meinung nach aber besser umgesetzt werden können.
Alles in allem , eher einer der schlechteren TOS - Romane, der
wegen der Grundidee gerade noch 3 Punkte von mir bekommt.
