Das Pandora-Prinzip
Autor: Carolyn Clowes
Buchnummer: 06/5167
ISBN 3-453-07782-2
296 Seiten
Inhaltsangabe:
Am Rande der Neutralen Zone fängt die Enterprise ein romulanisches Kriegsschiff ab. Die Crew ist tot; doch das Schiff ist mit einer gefährlichen neuartigen Tarnvorrichtung ausgerüstet. Die Enterprise erhält den Auftrag, die romulanische Kriegsschwalbe zur Erde zu bringen.
Zusammen mit dem Schiff gelangen auch mehrere Artefakte auf die Erde: von geheimnisvollem energetischen Leben erfüllte Objekte. Als diese von Wissenschaftlern untersucht werden, kommt es zur Katastrophe. Ist es den Romulanern gelungen, eine mörderische Waffe zu entwickeln, der Starfleet nichts entgegensetzen kann? Die Antwort liegt auf Hellguard, einem Wüstenplaneten im romulanischen Reich ...
Bewertung:
Meinungen:
Quark:
Ein größtenteils durchschnittlicher Roman, der allerdings eine teilweise hervorragende Charakterarbeit bietet.
Die Geschichte rund um eine romulanische Intrige gegen die Erde ist nicht wirklich innovativ und ungefähr auf einer Stufe mit vielen Romanen aus der selben Ära (frühe Neunziger). Einige Entscheidungen Starfleets, besonders zu Beginn wirken arg unglaubwürdig / naiv, wodurch die Geschichte schon recht früh einiges an Glaubwürdigkeit einbüßt. Danach gehtes recht annehmbarer weiter, auch wenn „Das Pandora-Prinzip“ insgesamt storytechnisch highlightarm bleibt. Das einzige, was den Roman allerdings zu etwas „besserem“ macht ist die Charakterisierung Saaviks. Ihre Hintergrundgeschichte und die Schilderung ihrer Vater/Sohn-artigen Beziehung zu Spock ist definitiv das Highlight des Buches und rechtfertigt allein das Lesen des Buches. Neben Spock und Saavik spielt der Großteil der restlichen Enterprise-Crew, inklusive Kirk und McCoy, eine eher untergeordnete Rolle, was aber nicht wirklich negativ auffällt, da eigentlich trotzdem alle ihre Szenen bekommen.
Insgesamt ein wenig erinnerungwürdiger Roman, wenn es da nicht die Saavik - Hintergrundgeschichte gäbe.
