Das Böse
Autor: K. W. Jeter
Buchnummer: 06/5433
ISBN 3-453-15669-2
282 Seiten
Inhaltsangabe:
Die politische Spannungen auf Bajor spitzen sich immer mehr zu, es kommt zu einem offenen Konflikt zwischen den rivalisierenden Parteien Gleichzeitig versetzt eine mysteriöse Mordserie die Bewohner von Deep Space Nine in Angst und schrecken.
Im Zuge seiner Ermittlungen wird Sicherheitschef Odo mit einer Verschwörung von Unvorstellbaren Ausmaßen konfrontiert: Er stößt auf die Spur einer bisher unbekannten bizarren Form von >Holosuite< - eine Technik, die jeden, der sie benutzt, in einen wahnsinnigen Killer verwandelt. Für Commander Sisko steht bald zweifelsfrei fest, dass die politischen Konflikte, die das Leben auf der Station bedrohen, mit der >Holosuite< - Technik zusammen hängen. Unversehens sieht sich Sisko gezwungen, in eine gespaltene, teuflische Welt einzudringen, eine Welt in der das Böse und der Tod hinter jeder Ecke lauern. Alles droht aus den Fugen zu geraten, seine engsten Freunde, ja sogar sein eigener Sohn werden zu einer mörderischen Bedrohung ...
Bewertung:
Meinungen:
Selar:
Dieses Buch ist etwas anstrengend zu lesen, da die Schrift sehr klein ist und die Story sehr verwirrend! Aber hat man sich an beides erst einmal gewöhnt, ist das Buch sehr interessant und spannend. Der Leser fragt sich die ganze Zeit wir gerade von der Realität erzählt oder ist es wieder nur Phantasie? Am Ende war ich sehr gespannt wie die Crew von DS9 einen Ausweg aus dem Wahnsinn findet.
Tom:
Zu Beginn eine spannende Geschichte, als man jedoch denkt, es könnte jetzt schon vorbei sein, wird es nur mehr kompliziert und man kann der Story kaum mehr folgen. Eher ein durchschnittliches Taschenbuch.
Orgi:
"Das Böse" ist eines der schlechtesten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Am Anfang startet die Geschichte noch auf einem erträglichen Niveau. Doch schon nach ca. 100 Seiten werden die Charaktere extrem unglaubwürdig, die Geschichte wird langweilig und viel zu kompliziert. Das Buch ist absolut nicht zu empfehlen
Quark:
Eine totale Verschwendung von Papier und anderen Ressourcen. Jeder der das Buch von vorne bis hinten liest verdient mit Sicherheit irgendeine Art von Auszeichnung. Eigentlich könnte ich mein Review in einem Wort zusammenfassen : MÜLL! Aber ich versuche wenigstens ein bisschen mehr zu schreiben. :) Normalerweise finde ich zumindest irgendetwas, dass ich an einem Roman mag, aber nicht in diesem Fall. Zunächst einmal bezweifele ich, dass der Autor jemals eine Folge von Deep Space Nine oder Star Trek generell gesehen hat, denn wenn ich dieses Buch sehe, kann ich nicht glauben, dass er mehr als eine kurze Zusammenfassung der Serie gelesen hat. Nicht eine der Charakterisierungen stimmt, viele Hintergrundinformationen und Bezüge auf Episoden sind im besten Fall inakkurat, im schlechtesten einfach falsch und insgesamt bringt die Story einfach nicht das bekannte DS9- Feeling rüber. Die Story selbst ist eine große Anhäufung von irrationellem und unglaubwürdigem Mystizismus und unplausiblem Technogebabbel. Die gezeigte Holotechnologie hätte ja vielleicht der Aufhänger für einen zumindest einigermaßen interessantem Roman sein können, aber nicht in der hier verbreiteten Form. K.W. Jeter hätte sich vielleicht auf die psychologischen Nachwirkungen der Technologie beschränken sollen und den politischen Plot auf Bajor und speziell den katastrophal schlechten McHogue Plot weglassen sollen. Ich frage mich wirklich, wie der Roman in dieser Form sowohl durch die Hände des Editors als auch die Hände von Paramount gehen konnte und immer noch veröffentlicht wurde. Insgesamt ein Buch, bei dem der Leser und nicht der Autor bezahlt werden sollte. Lesespaß : 1 % (P.S. : Ich konnte es einfach nicht übers Herz bringen einem DS9 Roman 0 % zu geben, obwohl dieser es verdient hätte)
