Aufbruch ins Unbekannte
Autor: Diane Carey
Buchnummer: 06/6800
ISBN 3-453-86361-5
234 Seiten
Inhaltsangabe:
DIE ERSTE MISSION DER ENTERPRISE NX-O1
Hundert Jahre nach Zephram Cochranes historischem Warpflug bricht das erste Raumschiff mit dem Namen Enterprise auf... dorthin, wo noch kein Mensch gewesen ist. Captain Jonathan Archer und seine Crew erhalten den Auftrag, den auf der Erde gestrandeten, schwer verletzten Klingonen Klaang auf seine Heimatwelt Oo'noS zurückzubringen. Doch die Vulkanier halten die Menschen nach wie vor an der kurzen Leine. Sie beharren darauf, dass Subcommander T'Pol die Mission als Wissenschaftsoffizier begleitet. Soll die attraktive Vulkanierin die Crew ausspionieren?
Mitten in ihrem ersten Warpflug wird die Enterprise überfallen. Genmanipulierte Terroristen aus dem Volk der Suliban entführen Klaang. Sie wollen verhindern, dass der Klingone Informationen über einen geheimnisvollen temporalen Krieg nach Do'noS bringt. Doch Captain Archer ist nicht bereit, ein Scheitern seiner Mission zu akzeptieren. Auch gegen T'Pols Widerstand nimmt er die Spur der Entführer auf...
Bewertung:
Meinungen:
Tom:
Die Umsetzung des Pilotfilms ist sehr gut gelungen, ein ganz
großes Plus ist der Anhang 'Hinter den Kulissen von Enterprise'
das einen ersten Blick zu der Entstehung von Enterprise zeigt.
Sonst hält sich das Buch getreu an dem Serienstart und ist
ansatzweise etwas detallierter und bringt durchaus mehr
als zu sehen war. Ein gutes Start der Buchreihe Enterprise!
Quark:
Ein durchschnittlicher Roman, der quasi eine 1:1 - Umsetzung des
Enterprise Pilotfilms ist. Bis auf die Gedanken der handelnden
Personen wurde nichts hinzugefügt, wodurch sie auch die schwache
Seitenzahl von 201 Seiten für die eigentliche Story erklären lassen.
Der mehr oder weniger informative Anhang über die Entstehung von
Enterprise ändert nichts am schlechten Preis-Leistungsverhältnis das
dieser Roman bietet. Ein Beispiel für eine gute Umsetzung einer TV -
Folge ist meiner Meinung nach der TNG - Roman "Relikte" von Michael
Jan Friedman, in dem der Autor nicht nur einige in der TV-Folge aus
verschiedenen Gründen nicht realisierte Szenen einfügte, sondern
sogar einen ganz neuen Nebenplot. Insgesamt würde ich sagen, dass
man Aufbruch ins Unbekannte nicht unbedingt haben muss, wenn man
den Pilotfilm schon gesehen hat.

