Der Preis der Ehre
Autor: Dave Stern
Buchnummer: 06/6802
ISBN 3-453-87050-6
264 Seiten
Inhaltsangabe:
Die Enterprise NX-01 zwischen den Fronten
Nachdem die Sarkassianer in einem Heiligtum der Ta'alaat ein Ma-
ssaker angerichtet haben, ist der Kampf zwischen den beiden Völkern
eskaliert. Als ein Enterprise-Team einen verletzten Ta'alaat rettet, ver-
langt die sarkassianische Botschafterin dessen Auslieferung. Falls
Captain Archer nicht kooperiert, wird Starfleet in den Krieg verwickelt
werden. Unterdessen kann Lieutenant Malcolm Reed, taktischer Offizier
der Enterprise, nicht begreifen, was passiert: Zuerst fällt seine Kollegin
Alana Hart bei dem Rettungseinsatz ins Koma, dann versucht sie im Wahn,
ihn umzubringen. In Notwehr muss er die junge Frau töten, in die er sich
verliebt hat. Nun ist es Captain Jonathan Archers Pflicht, Licht in das
Dunkel der mysteriösen Vorfälle zu bringen. Und letztlich ist es
natürlich auch eine Frage der Ehre ...
Bewertung:
Meinungen:
Tom:
Ein recht gutes Buch, die Geschichte ist sehr interessant und
auf Lt. Reed und Alana zugeschnitten. Leider gibt es auch einige
wenigere positive Aspekte, die Geschichte springt des öfteren in
den Zeitebenen nach vor und zurück und ich bin kein allzu großer
Fan davon. Während das meiste spannend geschrieben ist und Lust
auf mehr macht, ist der Schluß doch eine kleine Enttäuschung, denn
das Buch ist einfach und nicht ganz verständlich vorbei. Insgesamt
überwiegen aber die positiven Aspekte!
Quark:
Der beste der drei bisher auf deutsch erschienenen Enterprise -
Romane. Die Handlung konzentriert sich auf Lieutenant Reed, was sich
auch dadurch auswirkt, dass wir zum einen die aktuellen Geschehnisse
beschrieben bekommen, aber durch Flashbacks des Lieutenant auch die
vorhergehenden Ereignisse präsentiert bekommen, wodurch sich ein
ständiges hin und her zwischen den beiden Zeitebenen ergibt. Durch
die Fokussierung auf Reed wird eine gewisse Identifizierung mit dem
Lieutenant ermöglicht, da wir außer dem Prolog und Epilog nur Ge-
schehnisse beschrieben bekommen, an denen auch er beteiligt ist und
wir so genauso viel wissen wie er. Insgesamt ein erstes kleines High-
light der Serie, das Hoffnung macht, dass die Enterprise-Bücher,
anders als viele der Voyager-Romane, nicht im unteren Mittelmaß
der Star Trek - Serien verschwinden werden.

