Suraks Seele
Autor: J. M. Dillard
Buchnummer: 06/6803
ISBN 3-453-87529-X
186 Seiten
Inhaltsangabe:
Als die Enterprise einen Notruf vom Planeten Oan auffängt, entschließt sich Captain Archer zu einem Rettungseinsatz. Aber das Team kommt zu spät - die Oani wurden durch eine mysteriöse Epidemie ausgelöscht. Bordarzt Dr. Phlox kann keinerlei Ursachen für den Ausbruch der planetenweiten Seuche ausfindig machen. Doch dann nimmt ein amorphes Energiewesen, das sich »Wanderer« nennt, telepathischen Kontakt mit T'Pol auf und bietet seine Hilfe an. Es behauptet, die Oani seien aufgrund einer seltenen Strahlung umgekommen. Archer gestattet ihm, an Bord der Enterprise zu kommen - eine verhängnisvolle Entscheidung ...
Bewertung:
Meinungen:
Tom:
Das Buch hinterlässt einen gemischten Eindruck. Der Anfang mit dem Versuch die Oani zu retten bis gut in die Mitte ist hochinteressant. Doch dann ist ein gröberer Bruch zu spüren als der Kampf gegen den Wanderer beginnt. Danach wirkt es etwas unglaubwürdig und auch das Ende des Wanderer hätte man anders machen sollen. Am Rande gibt es noch die Nebengeschichte um T'Pol was eher so nebenbei vorbeiläuft und mir eigentlich sehr wenig gefallen hat. Es ist ein Buch für zwischendurch, eben kurze Unterhaltung und mit der schwachen Seitenanzahl bleibt als Bewertung nur Durchschnitt.
Quark:
Inhaltlich ein durchschnittlicher Roman, der mehr durch das miserable Preis-Leistungsverhältnis auffällt als durch die eigentliche Story. Für 7,95 € bekommt man nur 179 Seiten (Die Geschichte beginnt erst auf Seite 7) Text und so hatte ich den Roman schon nach ca. 2 Stunden durch( nur zum Vergleich: für das ca. 1,50 € günstigere Gods Above (New Frontier # 13 ; 330 Seiten) habe ich ca. 4 1/4 Stunden gebraucht). Wenn dann wenigstens die Story irgendwie herausragend wäre, könnte man das ja noch einigermaßen verschmerzen, aber auch diese kann Surak´s Seele nicht bieten. Die durch und durch durchschnittliche Story ist auch nicht wirklich komplett neu, das Wesen erinnert mich doch ein wenig an eine etwas friedvollere und intelligentere Variante des Kristallwesens aus The Next Generation. Obwohl das Buch Surak´s Seele heißt wird genau dieser Aspekt der Story, nämlich T´Pols auseinandersetzen mit den vulkanischen Verhaltensnormen bezüglich Gewalt meiner Meinung nach viel zu oberflächlich behandelt, obwohl ja nun wirklich nicht die Gefahr bestand den Roman zu episch werden zu lassen, wenn man ihm noch ein paar zusätzliche Seiten gönnt. Insgesamt ist Surak´s Seele meiner Meinung nach der bisher der schlechteste der drei Enterprise Romane, die nicht auf einer TV – Folge beruhen, aber dennoch einen Blick Wert, wenn man ihn irgendwo (e-bay, Flohmärkte etc.) zu einem günstigeren Preis finden kann. Lesespaß : 60 % (Inhalt ) - 20 % (Preis / Leistungsverhältnis)

