A Time to die
John Vornholt
Pocket Books 2004
296 Seiten
ISBN: 0743467663
Inhalt:
Nach ihrer epischen Schlacht mit Shinzon machten sich viele von Jean-Luc Picards langjähriger Crew auf zu neuen Posten und neuen Herausforderungen. Einige der Änderungen waren William Rikers Beförderung zum Captain und sein neues Kommando, Rikers Heirat mit Counselor Deanna Troi und Dr. Beverly Crushers neue Karriere bei Starfleet Medical. Aber die Geschichte darüber, was sie auf den Weg fort vom Raumschiff Enterprise gebracht hat, wurde niemals erzählt.
BIS JETZT.
Es war als eine Mission der Gnade geplant, bis das undenkbare geschah: Die Zerstörung der U.S.S. Juno, die alle an Bord tötet. Das Sternenflottenkommando hat die Aktionen von Captain Picard und der Enterprise-Crew während ihrer schicksalhaften Mission zum Rashanar Schlachtfeld - dem Sektor der einen der schlimmsten Konflikte des Dominion Krieges gesehen hat, und nun ein gefährlicher Friedhof ist, angefüllt mit hunderteten zerstörten Raumschiffen – ungerecht beurteilt. Während die vom Gericht angeordnete medizinische Untersuchung die Picard seines Kommandos enthebt weiter gilt, gibt es immer größer werdende Spekulationen, dass seine illustre Karriere vor ihrem Ende steht.
Um ihren früheren Kommandanten zu entlasten, lassen sich der amtierende Captain William Riker und eine demoralisierte Rumpfcrew für eine verdeckte Operation verpflichten und müssen das Raumschiff Enterprise zurück nach Rashanar bringen, um eine mystische Bedrohung zu Stecke bringen – eine Bedrohung die möglicherweise bereits für die Zerstörung zahlloser voll bewaffneten Raumschiffe verantwortlich ist. Unbegrenzte Feindschaft und Todesgefahr drohen an jeder Ecke, aber sie können sich nicht vorstellen, dass ihre einzige Chance zum Überleben in der Rückkehr eines langverlorenen Freundes liegt ...
Meinungen:
Quark:
Leider hat sich meine Befürchtung, die ich im Review zu „A time to be born“ geäußert habe, bewahrheitet. Die Story ist nicht wirklich in der Lage zwei Romane zu tragen und zieht sich im zweiten Teil doch etwas dahin, so dass dieser zweite Teil eher schlechter als der erste ist, als besser. Außerdem läuft der Roman für die „Helden“ streckenweise zu einfach, als das übermäßige Spannung aufkommen würde.
Bei der Charakterisierung setzt sich fort, was ich auch schon zum ersten Roman angemerkt habe. Sie scheinen einfach etwas daneben zu liegen und Collen Cabot, eine für die Handlung wichtige Person wird meiner Meinung nach etwas unkonsequent dargestellt, man weiß nie so ganz woran man bei ihr ist.
Insgesamt sind „A Time to be born“ und „A time to die“ ein durchwachsener Start in die Miniserie und ich finde es etwas unglücklich, dass man einen Autor die Reihe starten lässt, der bisher nicht besonders positiv aufgefallen ist und eher für zwar ordentliche , aber nicht übermäßig gute Romane (einzige Ausnahme ist meiner Meinung nach „Masken“ ) bekannt ist, anstatt seine Story irgendwo in der Serie einzubauen. Da ich aber von den anderen Autoren bisher noch nicht wirklich enttäuscht wurde, sehe ich gute Chancen, dass die folgenden Romane qualitativ etwas höher liegen werden.

