A Time to heal
David Mack
Pocket Books 2004
341 Seiten
ISBN: 0743491785
Inhalt:
Nach ihrer epischen Schlacht mit Shinzon machten sich viele von Jean-Luc Picards langjähriger Crew auf zu neuen Posten und neuen Herausforderungen. Einige der Änderungen waren William Rikers Beförderung zum Captain und sein neues Kommando, Rikers Heirat mit Counselor Deanna Troi und Dr. Beverly Crushers neue Karriere bei Starfleet Medical. Aber die Geschichte darüber, was sie auf den Weg fort vom Raumschiff Enterprise gebracht hat, wurde niemals erzählt.
BIS JETZT.
Ein aufflammender Krieg zwischen der Föderation und dem klingonischen Imperium konnte auf unglaublicherweise verhindert werden, und eine neue Regierung ist endlich im Amt auf dem Planeten Tezwa. Aber tödliche Geheimnisse bedrohen den immer noch instabilen Friedensvertrag.
Rebellen, die immer noch loyal zum alten Regime sind , haben Commander Riker gefangen genommen und sind bereit zu töten, um ihre Ziele zu erreichen ... das Orion Syndikat behindert den Wiederaufbau – und ist vielleicht noch in viel mehr Dinge involviert. Aber die verstörenste Enthüllung von allen bedroht die Basis der Föderation selbst – und zwingt Captain Picard möglicherweise dazu doch den Konflikt auszutragen, den er mit soviel Arbeit zu verhindern versucht hat.
Meinungen:
Quark:
Ein sehr guter Roman und bisher das Highlight der Serie.
Die Geschichte unterscheidet sich ein bisschen von der in „A Time to kill“. War die Story dort eher actionorientiert, gibt es hier nebenbei auch langsamere Sequenzen. Ein sehr positiver Punkt dieses Romans ist, dass er sehr fair und ausbalanciert ist und der Autor nicht versucht, den Leser von einer Seite zu überzeugen, obwohl der Roman eine deutliche Analogie zur Irak – Krise ist. Jedermanns Motivation werden dargelegt und es wird gezeigt das alle nur versuchen, dass zu tun was sie für das richtige für ihr Volk halten, die einzige Ausnahme ist der alte Premier Minister. Aber während sie alle dies tun, überschreiten alle eine Linie und am Ende kommt keiner mit einer vollkommen reinen Weste aus der Sache heraus. Nebenbei gibt es noch ein paar Nebenplots, u.a. für Crusher.
Die Charakterisation ist zutreffend und einige Besatzungsmitglieder kriegen mehr gute Szenen als während der ganzen TV – Serie, besonders Troi und Crusher, aber auch Riker entwickelt sich endlich weiter. Obwohl er kaum auftaucht kriegt auch Admiral Ross eine zusätzliche Nuance in seinem Charakter.
Insgesamt ein sehr guter und ausbalancierter Roman, der ein bisschen von allem bietet : Action, politische Intrigen und Romantik. Wieder einmal hat David Mack bewiesen, dass er zu den besten Star Trek Autoren dieser tage gehört.

